Luzerne aus Spanien importieren: Ablauf, Incoterms und Logistik
Wie der Import von Luzerne aus Spanien abläuft: Formate und Mengen, die wichtigsten Incoterms (EXW, FCA, DAP), Transport per FTL und worauf Importeure bei der Planung achten sollten.
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Der Import von Luzerne aus Spanien ist für viele deutsche Betriebe und Händler eine wirtschaftliche Alternative zur heimischen Beschaffung – vorausgesetzt, Formate, Konditionen und Logistik sind von Anfang an klar geregelt. Dieser Beitrag fasst den typischen Ablauf zusammen.
Formate und Mengen
Spanische Luzerne wird in drei Formaten geliefert:
- Kleinballen (25 kg): einzeln kalkuliert, gut zu dosieren.
- Großballen 80×90 (350 kg): Abrechnung pro Tonne – der günstigste Preis pro Kilo.
- Fardo (300 kg): ein handhabbares Zwischenformat aus zwölf Kleinballen.
Für den Export in die EU ist die volumenorientierte Bestellung die Regel: Der Preis wird auf Anfrage genannt und richtet sich nach Menge, Format und Qualität.
Die wichtigsten Incoterms
Die Incoterms legen fest, wer Transport, Kosten und Risiko trägt. Für den Futtermittelimport aus Spanien sind vor allem drei relevant:
- EXW (ab Werk, Lleida): Sie übernehmen die Ware am Ursprung und organisieren den Transport selbst – die größte Kontrolle, aber auch der größte Organisationsaufwand.
- FCA (frei Frachtführer): Wir übergeben die Ware verladen an Ihren Spediteur.
- DAP (geliefert benannter Ort): Wir liefern bis zum vereinbarten Zielort in Deutschland – am einfachsten für Sie.
Welcher Incoterm sich lohnt, hängt davon ab, ob Sie eigene Speditionskontakte haben und wie viel Logistik Sie selbst steuern möchten.
Transport per FTL
Wirtschaftlich wird der Import vor allem über Komplettladungen (FTL, Full Truck Load): Ein voll ausgelasteter Lkw senkt die Transportkosten pro Tonne deutlich gegenüber Teilladungen. Deshalb lohnt es sich, den Bedarf zu bündeln und in planbaren, größeren Mengen zu bestellen.
Was Sie für ein Angebot bereithalten sollten
Damit wir schnell ein belastbares Angebot erstellen können, hilft uns:
- Format (Kleinballen, 80×90 oder Fardo)
- Zielmenge (pro Lieferung und pro Jahr)
- Qualitätsanforderung (Rohprotein, RFV – siehe unsere Beiträge dazu)
- Lieferort und gewünschter Incoterm
Kurz zusammengefasst
- Luzerne kommt in drei Formaten; Großballen werden pro Tonne abgerechnet.
- EXW, FCA oder DAP bestimmen, wie viel Logistik Sie selbst übernehmen.
- FTL-Komplettladungen senken die Kosten pro Tonne.
Nennen Sie uns Menge, Format und Lieferziel – Sie erhalten ein Angebot ab Werk (Lleida) oder frei Haus. Mehr zu unseren Exportkonditionen finden Sie auf der Export-Seite.
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